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Kimko: Das Kunstprofil intermediale Kommunikation in Baden- Württemberg

TIM WALKER – EIN MEISTER DER SURREALEN

Tim Walker wurde 1970 in Devon, im Süden Englands geboren. Mit 10 Jahren hielt er schon seine erste Kamera in der Hand und fotografierte alles, was ihm in den Weg kam. Doch schon bald war der Star-Photograph mit den Schnappschüssen nicht mehr zufrieden. „Ich fing an, im Garten meiner Mutter Bilder zu arrangieren. Ich war ein Perfektionist. Wenn ich einen Apfel brauchte, dann konnte ich stundenlang nach dem einen perfekten Apfel suchen. Genauso bei Kleidern oder bei Blumen. Ich wollte ja nicht Blumen, sondern Blumen für ein Bild.“

Tim Walkers Photographien sind im „Victoria und Albert Museum“ wie auch in der „National Portrait Gallery“ zu sehen. Seine erste große Ausstellung findet 2008 im „Design Museum“ in London statt. Innerhalb zwei Jahren erhielt er zwei Awards für seine Arbeit als Fashion Photograph.

Seine Arbeitsweise war anders, denn er hielt nichts von digitaler Bildbearbeitung oder von aufwendiger Postproduktion.“Ich arbeite nicht digital! Digital ist nicht echt! Ich fotografiere nur, was mir die Natur erlaubt.“ Er arbeitet immer noch mit einer Pentax K1000, die er mit 18 Jahren von seiner Mutter geschenkt bekommen hatte. Wann hattest du deine erste Kamera und welche war es?

Tim Walker malt sich seine Szenarien ganz genau aus bevor er sie shootet. In seiner Wohnung bewahrt er Kladden auf, in denen er Bilderschnipsel neben Strichzeichnungen und Polaroids zusammenträgt. „Das ist mein Drehbuch. Ich sammle alles, was mir einfällt, was ich sehe, und was mir auf Reisen begegnet. Wenn ich einen Auftrag bekomme, sehe ich mir das Objekt, das Kleid an, und denke mir dann eine Geschichte dazu aus. Dafür gehe ich in Bibliotheken, sehe Filme an, suche in meinen Sketchbooks nach Ideen und kreiere so ein Bild in meinem Kopf. Und das fotografiere ich.“

Für Tim Walker gilt: „Das Foto ist das Wichtigste. Ich will Geschichten erzählen. Ich will moderne Märchen schaffen, die unterhalten. Ich will, dass Menschen ein Foto von mir betrachten wie einen Film im Kino, der sie für eine kurze Weile ihre Realität vergessen und in eine andere, fremde, bessere Welt eintauchen lässt.“ Er weiß dass seine Bilder sich oft auf dem schmalen Grad zwischen kitschig und schön befinden. Trotzdem bleibt er seinem Stil treu und fotografiert das, was er liebt.

a rel=“license“ href=“http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/“>Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Juni 14, 2018 von in Kl. 9 2017/18, Sonstiges, Unterstützer und Kooperationen und getaggt mit , , .

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