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Gerda Schilling und ihre Farben

Warum langweilig, wenn es auch bunt geht?

Das ist das Thema dieses Artikels, der sich um das „Bildnis Gerda“ handelt. Wenn es um eye-catcher geht, ist dieses Gemälde von Ernst Ludwig Kirchner eines, das ein Sinnbild für diese Bezeichnung „eye-catcher“ ist.

Wenn man das Gemälde zum ersten mal sieht, fällt einem sofort die Farbigkeit auf, durch welche es geprägt ist und sich auszeichnet. Mit Öl wurde dieses Bild auf eine 70×57 cm große Leinwand gemalt und befindet sich derzeit im Von der Heydt-Museum in Wuppertal. Die dargestellte Frau auf dem Portrait zeigt Gerda Schilling, die die Schwester, der Lebensgefährten Kirchners war.

Wie er dafür bekannt ist, hat Ernst Ludwig Kirchner auch dieses Gemälde koloristisch gestaltet und dabei keine klaren Linien wirken lassen, sondern die Farbflächen selbst, die sich durch ihre Kontraste voneinander abheben. Linear gemalt ist dieses Gemälde keinesfalls sondern durch einen ausgeprägten, malerischen Stil. Jede Art von Farben wurden verwendet, reinbunte, unbunte Farbtöne und natürlich auch die Primärfarben. Die unbunten Farbentöne werden nur von dem Schwarz des Hutes und weiteren kleinen Segmenten des Bildes vertreten. Die Grundfarbe Blau prägt das Erscheinungsbild des Gemäldes, Rot wird nur dezent eingesetzt.

Ernst_Ludwig_Kirchner_Bildnis_Gerda Dieses Rosa zeigt sich im Gesicht, als Ausdrucksfarbe wieder und ersetzt Weiß zum Aufhellen des Gesichts. Aufzufinden sind viele Komplementärkontraste innerhalb des Bildes, zum Beispiel erweckt die Verbindung der Farben, Blau und Gelb-Orange, Dunkelviolett und Gelb und Hellviolett und Grün eine interessante Wirkung für den Betrachter. Es sind keine klaren raumbildenden Mittel eingebracht aber die dunklen Akzente, wie das Grün im unteren rechte Eck oder das Violett an Schulter und Hut Gerdas deuten Räumlichkeit an, obwohl diese im gesamten Bild vernachlässigt wurde.

Das malerische Abbild Gerdas wurde durch die extreme bzw. ausdrucksstarke Farbwahl und die Einbindung mehrerer malerischen Mitteln geprägt und künstlerisch verändert.  Zum Beispiel liegt der Schwerpunkt des Bildes im Zentrum, auf Gerda, aber im Hintergrund wird Dynamik, mittels geschwungenem Pinselduktus eingebracht. Das wirkt sehr interessant und ist eben nicht langweilig, sondern bunt.

Kirchner war der Gründer der Künstlergruppe „die Brücke“ und hat das Gemälde, während der Zeit in der Gruppe gemalt. Das Bildnis Gerda ist ein expressionistisches Bild aus der klassischen Moderne.

Meiner Meinung nach ist das Gemälde sehr schön obwohl es nicht komplett realistisch ist, aber trotzdem nicht sehr verfremdet, dies führt zu einer gewissen Balance innerhalb des Bildes.

Ein weiterer Artikel zum Thema zum Weiterlesen:                                                                „Der Expressionismus während des 1. Weltkriegs“ 

Autor (Schüler): Tschm

Lizensierung der Bilder:    Wikipedia Commons

Informationsquelle

 

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am April 16, 2018 von in Kl.9 2017/18, Kunstgeschichte und getaggt mit , .

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