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Kimko: Das Kunstprofil intermediale Kommunikation in Baden- Württemberg

Inszenierung – auch in der Weihnachtszeit

Hey Leute,
wie geht es euch so? Mögt ihr Weihnachten auch so wie ich?
Plätzchen backen, durch den Schnee tollen (wenn es schneit) und sich mit Freunden zum Schlittschuhlaufen verabreden oder auf den Weihnachtsmarkt gehen. Die Kerzen im Haus, Punsch und der Weihnachtsduft. Die Weihnachtszeit ist magisch, könnte man auch sagen.
Aber am liebsten an Weihnachten mag ich das Basteln, Schenken und Beschenkt werden. Ich bastele und befülle super gerne Adventskalender und kann meine Freude nicht zurückhalten, wenn sich meine Freunde und Familie darüber freuen.

Adventskalender

Bild 1: eigenes Werk

In diesem Blog, soll es vor allem um die Suche nach einem Weihnachtsgeschenk für meine Eltern gehen.
Dieses Jahr zu Weihnachten haben meine Schwester und ich uns überlegt, unseren Eltern ein Fotobuch zu schenken, indem wir alte Kinderfotos nachinszenieren und sie einkleben. Meine Schwester kam auf diese Idee. Sie suchte leicht nachzustellende Bilder aus, stellte die Kamera am selben Ort, wie auf den damaligen Bildern, auf und aktivierte den Selbstauslöser. Wir hatten viel Spaß, in die Situationen aus unserer Kindheit zu ,,schlüpfen“ und sie nachzustellen. Lange gedauert hat das nicht. Doch wir mussten uns immer wieder die nachgestellten Fotos anschauen und auf weitere Einzelheiten achten (die Hand mehr zu einer Faust, den Kopf schiefer legen, die Augen weiter öffnen, …), damit es noch realistischer wirkt. Da gab es schon manchmal Probleme, den Blick gleich wie auf dem Foto hinzubekommen…

Foto 27.11.17, 19 39 43 (1)

Bild 2: Eigenes Werk

Foto 27.11.17, 19 39 43 (2)

Bild 3: Eigenes Werk

Wir stellten sowohl einzeln, als auch zu zweit Kinderfotos nach… 🙂

Foto 27.11.17, 19 39 44

Bild 4: eigenes Werk

Foto 27.11.17, 19 39 44 (1)

Bild 5: eigenes Werk

Dabei mussten wir auf alles achten: die Kleidung, die Frisur, den Hintergrund, aber vor allem auf den Blick. Das war manchmal gar nicht so einfach… Aber es ist interessant, den Unterschied zwischen früher und heute zu sehen. Selbst wenn die Kleidung, die Frisur, der Hintergrund gleich sind, ähneln sich die Gesichtszüge und die Haare nur in Maßen. Leider haben wir es bis jetzt nicht geschafft, mehr als drei Bilder nachzustellen, da meine Eltern ja beim Fotografieren nicht dabei sein dürfen.
Meine Eltern werden sich bestimmt freuen, wenn wir ihnen das Fotobuch überreichen. Ich freue mich schon, ihre Gesichter zu sehen!

Erst jetzt ist mir bewusst geworden, dass jedes Selfie, das ich mit Snapchat schieße und versende, jedes Bild, das ich male und auch das Fertigmachen nach dem Aufstehen (Outfit und Frisur wählen) eine Inszenierung ist. Das finde ich eigentlich ganz witzig, doch irgendwie auch beängstigend. Ich stelle mir die Frage, ob wir wirklich echt sind, oder ob wir alle aufgrund unserer alltäglichen Inszenierung zu anderen Personen werden.

Autorin: Tira (Schülerin)

Für alle Bilder und das Beitragsbild gilt: Creative Commons Lizenzvertrag
eigenes Werk von Tira ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Januar 6, 2018 von in Kl. 8 2017/18, Kommunikation, Sonstiges und getaggt mit , , .

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