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Kimko: Das Kunstprofil intermediale Kommunikation in Baden- Württemberg

Die Sprache, die deine Kleidung spricht

Stellt euch vor, ihr seid einkaufen und es sind zwei Kassen offen. An der einen Kasse sitzt eine Frau mit hellblonden Haaren und leicht gebräuntem Gesicht und an der anderen eine Frau mit dunkellilanen Haaren, sehr blasser Haut und auffälligem Make-up. Zu welcher Kasse würdest du gehen?

Wir alle wissen was Style ist, stimmts? Aber seid ihr sicher, dass ihr dabei richtig liegt?
Lest doch nach, wie ich das ganze sehe.

Was ist Style? Bedeutet Style, jedem Trend hinterher zu rennen? Oder ist Style sich selbst zu finden und den Leuten zu vermitteln: „Das bin ich!“? Bedeutet Style, sich zu verstellen, um anderen zu gefallen? Oder könnte es genau das sein, das dich liebenswert macht? Ist man sofort super traurig, wenn man Schwarz trägt? Oder sofort super fröhlich, wenn man Bunt trägt? Für mich ist das, was ich trage, ich selbst zu sein und ohne Worte von mir zu erzählen. Was ist deine Kleidung für dich?

Mit deinem Style kannst du kommunizieren, denn die Wahl deiner Kleidung und Accessoires hilft dir dabei, du selbst zu sein und ohne Worte zu schreien: „Das bin ich!“. Manchmal wirkt ein ungewohnter Style auf andere in deinem Umfeld abschreckend. Anders herum finden dich andere genau deswegen sympatisch. Deinen Style kann dir keiner vorschreiben, keiner kann dir verbieten zu sein, wie du bist oder gerne wärst. Style ist nicht, was Heidi Klum sagt, was Justin Bieber trägt oder was gerade im Trend ist. Style ist, was du für Style hältst. Oder liege ich da falsch?

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Sind Trend und Style nicht eigentlich das gleiche? Eben nicht. Für viele ist es selbstverständlich, dass alles, was gerade im Trend ist, automatisch auch als Style bezeichnet werden kann. Was so auch stimmt, allerdings ist das nicht die einzige Interpretation von Style. Es gibt zum Beispiel verschiedene Jugendkulturen wie Emo, Punk, Scene und Grunge. Von vielen werden diese Menschen als Freaks abgestempelt, was so eigentlich nicht sein dürfte. Oder würdest du gern als Freak oder der gleichen abgestempelt werden?

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Es gibt das Sprichwort: „Du bist, was du trägst.“ Aber stimmt die Aussage wirklich? Bei diesem Satz kommt es ganz darauf an. Schließlich unterscheidet man ja auch zwischen verschiedenen Jugendkulturen. Aber müssen wirklich alle Vorurteile stimmen? Ein Emo ist immer traurig und depressiv. Ein Punk ist barsch und laut. Falsch! Es ist nur ihre Kleidung, die sie von anderen unterscheidet. Sie sind auch einfach nur Menschen, wie du auch.

Style wird von jedem anders interpretiert. Nicht jedem gefällt dein Style und dir gefällt auch nicht jeder Style. Würden alle das gleiche tragen, wäre die Welt langweilig und es bräuchte keinen Max Mustermann mehr. Wir sähen alle identisch aus und würden alle die selbe Aussage senden. Wäre das gut? Es gäbe kein Mobbing mehr und keine Diskriminierung, nur weil man anders aussieht. Aber es gäbe nichts Außergewöhnliches mehr, keine Vielfalt und keine eigene Meinung, zu dem was man trägt. Fändest du das gut?

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Das größte Problem, einem rebellischen Style nach zu gehen, ist, dass man bei vielen Jobs abgelehnt wird. Oft nur wegen nicht gerechtfertigten Vorurteilen. Wenn man in manchen asiatischen Ländern ein Tattoo oder bunte Haare trägt, ist die Chance auf einen anständigen Arbeitsplatz sehr gering. In Deutschland ist das anders, die Vorurteile sind aber trotzdem da und belasten diese Menschen, weil dem Arbeitgeber die Aussage, die sie senden, nicht gefällt.

Findest du das richtig? Würdest du in einer Gruppe gern so behandelt werden, nur weil du mit deinen Klamotten eine Nachricht sendest, die den anderen nicht passt? Du drückst durch deinen Modestil aus, wer du bist und wem das nicht passt, dem solltest du den Rücken kehren.

Nun hast du gesehen, wie viel man nur durch deinen Kleidungsstil über dich erfahren kann. Aber vergiss nie: Wenn du das trägst, was du magst und was zu dir passt, dann kann ein einziges Shirt Bände sprechen!

Autorin: MXI (Schülerin)

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Januar 2, 2018 von in -Kl. 8 2017/18, Kommunikation, Sonstiges und getaggt mit , , .

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