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Philippe de Champaigne. Champagner statt Kunst?!

Ihr fragt euch jetzt bestimmt, ob der Franzose Philippe de Champaigne dem Alkohol verfallen ist. Aber ich kann euch beruhigen… mit Champagner hatte Philippe de Champaigne nicht viel am Hut, aber mit Kunst auf jeden Fall.

Philippe wurde 1602 in Brüssel geboren. Trotz seiner Herkunft aus einer armen Familie, hat er seinen Weg als berühmter Künstler des französischen Barocks geschafft. Als er mit seiner Ausbildung fertig war, reiste Philippe 1621 nach Paris. Dort ist der Startpunkt seiner Karriere.

Er beteiligte sich an den Wandmalereien, die Szenen aus dem Leben Christi darstellen, im Palais du Luxembourg. Später wurde er sogar zum eigenen Hofmaler der Königin ernannt. Dort malte er so gut wie jeden Adeligen.

Wie hier Ludwig XIII. von Frankreich:

 Bild 1

Die Adeligen werden hier typisch für den Barock sehr pompös und mächtig dargestellt und der Hintergrund ist, auch wie in diesem Bild, meist unscheinbar.

Philippe war jedoch nicht in der pompösen Welt des Adels „gefangen“, denn er konnte auch ganz schlicht malen, was man vor allem an seinem Selbstporträt erkennen kann.

Philippe de Champaigne:

Philippe de Champaigne.jpg  Bild 2

Dort stellt er sich, im Gegensatz zum Adel, nicht in pompöser Kleidung und erhobener Haltung dar, sondern der Mittelpunkt liegt hier auf seiner Mimik und seinem Gesicht, welches sich als einziges durch den hellen Hautton vom restlichen Bild abhebt. Der Rest des Bildes liegt im Dunkeln. Die Betonung von Licht und Schatten ist ein typisches Merkmal für den Barock.

Aber was machte Philippe als Künstler so besonders?                                                                   Eine ganz typische Eigenschaft von ihm war der exakt gemalte Faltenwurf. Dies kann man bei diesen beiden Bilder sehr gut erkennen.

Omer Talon:

Philippe de Champaigne - Portrait of Omer Talon - WGA4718.jpgBild 3

Die Verkündigung:

Bild 4

In dem dritten Bild sieht man Omer Talon in einer Richterrobe. Sie gewinnt an Struktur durch den Verlauf der Falten. Auch wenn man den Hintergrund des Bildes betrachtet, entsteht Räumlichkeit einzig und allein durch die Falten im Vorhang, die wiederum Schatten werfen. Beim zweiten Bild erkennt man den Faltenwurf gut an den Gewändern der Engel, aber auch das Tuch links unten wirft Falten. Dadurch wirken die Gewänder nicht gemalt, sondern als hätte sie jemand mit einer Kamera fotografiert.

Ich hoffe euch hat die kleine Reise mit mir in die Welt von Philippe de Champaigne gefallen.

Bis Bald!

FS (Schülerin)

Meine Quellen sind:                                                                                                                                http://www.kettererkunst.de/bio/philippe-de-champaigne-1602.php

https://de.wikipedia.org/wiki/Philippe_de_Champaigne
Creative Commons Lizenzvertrag
Alle Bilder sind lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht kommerziell – Keine Bearbeitungen 4.0 International Lizenz.
Beruht auf dem Werk unter https://commons.wikimedia.org/wiki/Philippe_de_Champaigne.

 

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