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Kimko: Das Kunstprofil intermediale Kommunikation in Baden- Württemberg

Boxer und Trainer

„Boxer und Trainer“, da hast du sicher gleich einen Boxer im Ring vor Augen. Und auf dem Bild dass ich heute vorstelle? Da ist das geschehen auf einer gleichnamigen  Vase abgebildet.  Es entstand in der Griechischen Antike. 

Die Kunst erfuhr in dieser Zeit (16. Jahrhundert vor Christus bis 146 Jahre vor Christus) eine besondere Wertschätzung, vor allem die Malerei. Diese war sogar höher angesehen als die ebenfalls bekannte Bildhauerei aus dieser Kunstepoche. Die Maler benutzten keine klassische Leinwand, sondern Holz, Ton und Stein als Bildträger. Allerdings sind fast keine solcher Gemälde erhalten geblieben. Dagegen kann Die Vasenmalerei aufgrund ihrer Langlebigkeit bis heute in Museen und Ausstellungen auf der ganzen Welt bestaunt werden.

Die damalige Vasenmalerei wird in vier Bereiche unterteilt. Die Geometrische Vasenmalerei, in der die Vasen mit Geometrischen Mustern und Figuren verziert wurden, die Schwarzfigurige Vasenmalerei, in der silhouettenartige Formen auf orangenen Ton eingraviert wurden. Der dritte bekannte Stil war die Rotfigurige Vasenmalerei, in der ein schwarzer Hintergrund mit roten Darstellungen gemalt wurde und auf den schwarzfigurigen Stil folgte. Der vierte Bereich ist die Hellenistische Vasenmalerei, in der farbige und ornamentale Darstellungen bevorzugt wurden.

Diese Datei ist unter der Creative-Commons-Lizenz,,Namensnennung -Weitergabe unter gleichen Bedingungen 3.0 nicht portiert“ lizenziert. 

Diese Vase mit dem Namen „Boxer und Trainer“ ist eine attische schwarzfigurige Halsamphora, 510-500 v. Chr. Aus Vulci, aus dem Jahre 114, und sie ist ein typisches Beispiel der Schwarzfigurigen Vasenmalerei. Deutlich zu erkennen sind die Figuren in schwarz, welche auf den orangenen Ton gekratzt wurden. Bei etwas genauerem Hinsehen erkennt man an den Abbildungen die weißen und roten Details. Details wurden mit Bürsten in diesen beiden Farben am Schluss der Kunstarbeit hinzugefügt. Insbesondere die grafischen Überschneidungen der einzelnen Personen sind mir auf der oben dargestellten Vase aufgefallen. Am häufigsten tritt dieser Effekt im Beinbereich der schwarzen Figuren auf. So wirkt das Bild realistischer und das Geschehen kann deutlicher dargestellt werden.

Wer sich für dieses Thema besonders interessiert, sollte bei einem Besuch in London auf jeden Fall das National History Museum besuchen, dort gibt es eine spannende Abteilung zur Griechischen Antike.Hier der Link zum British National History Museum.

Auch im Staatlichem Museum in Berlin gibt es mehr zur Griechischen Antike. Hier noch der link zum Staatlichem Museum in Berlin.

LeA

 

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Juli 22, 2017 von in -Kl. 8 2016/17, Sonstiges und getaggt mit , , , .

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