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Statuen der griechischen Antike

Hallihallöchen an alle Kunstliebhaber!

Heute geht es um ein besonders spannendes Thema: Skulpturen der griechischen Antike. Doch was sind überhaupt Skulpturen? Und was ist so spannend an den Skulpturen der griechischen Antike?

Eine Skulptur ist ein Kunstwerk, das aus Stein gemeißelt oder aus Holz geschnitzt ist. Besonders die Skulpturen der griechischen Antike, die die Zeitspanne von 1600 Jahre v. Chr. bis zum 146 v. Chr. beanspruchte, sind bekannt und zählen zu den schönsten. Sie waren so berühmt, dass selbst die Römer diese versuchten nachzuahmen und zu kopieren.

Schon immer war der menschliche Körper den Griechen besonders wichtig. Diese wollten sie für die Nachwelt abbilden und erhalten. Ihre ersten Statuen stellten Götter, Helden oder bekannte und berühmte Personen dar.

Wie wir nun ja wissen brauchte man ein Material aus welchen man diese Skulpturen herstellen konnte. Bei den Griechen war besonders Marmor als solch ein Material beliebt. Das liegt daran, dass es sehr hart und beständig ist, man aber trotz dessen kleinste Details in es einarbeiten kann. Für die Künstler wurde der Marmor bereits in den Steinbrüchen auf ein Format gebracht. Die meisten Künstler bemalten ihre Statuen sogar. Nun kann man sich fragen weshalb wir kaum bemalte Statuen sehen. Nun durch all die Jahre ist die Farbe deren verblasst oder abgeblättert.

Leider gingen viele griechische Originalfiguren verloren, doch wir können trotzdem noch in so manch einer Kunstgalerie oder einem Museum Skulpturen der griechischen Antike  finden. Früher standen diese selbstverständlich nicht in einem Museum oder Ähnlichem, sondern in Tempeln, Heiligtümern, öffentlichen Häusern, Gartenanlagen oder auf Plätzen. Auch als Siegerstatuen an Grabmalen konnten sie gefundeBlogbeitrag 2017 Bild 1n werden.

Die Statuen der griechischen Antike wurden in drei unterschiedliche Zeitzonen, Perioden genannt, eingeteilt. Die erste ist die archaische Periode. Diese ging von etwa 700 v. Chr. bis 500 v. Chr.. Sie zeichnet sich mit ihren einfachen und strengen Skulpturen aus. Die Figuren ähneln mit ihrer steifen Handlung sehr der ägyptischen Kunst. Im Unterschied zu dieser stehen die griechischen Skulpturen allerdings frei, weder haben sie eine Rückenplatte, noch einen Stein zwischen den Körperteilen, der bindend wirkt.  Meistens sind die Arme am Körper angewinkelt und ein Bein leicht nach vorne gestellt. Sie sind entweder unbekleidete, junge Männer oder Mädchen, in schönen Gewändern, gerichtetem Haar und Kopfschmuck. Die Statuen besitzen ein gewisses Lächeln, welches man archaisches Lächeln nennt.

Dann gibt es da noch die klassische Periode zwischen 500 v. Chr. bis 325 v. Chr. Prägend für diese EpocBlogbeitrag 2017 Bild 2he ist, dass nun Menschen realistischer dargestellt wurden. Deutliche Gesichtszüge werden erkennbar und die Personen sind oftmals in verschiedenen Bewegungen dargestellt. Mit gekrümmter Wirbelsäule, geneigter Schulter oder Hüfte zeichnen sie sich deutlich von den ägyptischen Statuen ab und zeigen natürliche Körperhaltungen. Zu dieser Zeit gibt es auch erstmalig nackte abgebildete Frauen als Skulpturen. Trotz dieser vielen Errungenschaften und Neuerungen finden sich zu dieser Zeit hauptsächlich Statuen von Göttern und wichtigen Persönlichkeiten, zu welchen auch Sportler zählen. Die Arbeiten der Griechen fanden damals im gesamten Mittelmeerraum Abnehmer. Phidias war einer der berühmtesten Bildhauer zu dieser Zeit. Er erschuf eine 12 Meter hohe Zeus von Olympia Statue.

Die dritte und letzte Zeitspanne der griechischen Antike nennt sich HellBlogbeitrag 2017 Bild 3enistische Periode, auch Hellenismus. Sie verläuft etwa zwischen den Jahren 325 v. Chr. bis 30 v. Chr. und zeichnet sich damit aus, dass nun nicht nur berühmte Personen in Stein festgehalten werden, sondern auch normale Bürger, Alte, Junge, Kinder. Alter und Tod als Thema wurden nun nicht mehr versucht zu Umgehen. Das klassische Menschenbild wird beibehalten und stärkere unterschiedliche Gesichtsausdrücke und ausgreifendere Bewegungen sind üblich. In den Skulpturen wurden regelrechte Szenarien wie zum Beispiel Kämpfe dargestellt. Dabei verbanden sich mehrere Figuren zu einer Einheit. Von diesen Ganzkörperstatuen sind heute hauptsächlich nur noch Köpfe oder römische Kopien vorhanden.

Nun könnt ihr, wenn ihr mal eine solche Statue seht, euren Freunden und Familie etwas über diese erzählen. Und noch eine kleine Aufgabe für euch: versucht doch das nächste mal, wenn ihr eine Statue aus der griechischen Antike seht, zu erraten aus welcher Periode sie stammt.

Bis bald und vergesst nicht uns zu folgen 😉

Autor: JL (Schülerin)

Quellen:

Text

http://www.martinklinkner.de/resources/Pr$C3$A4sentation+11+griechische+und+r$C3$B6mische+Skulptur.pdf

http://www.kinderzeitmaschine.de/antike/lucys-wissensbox/kategorie/kunst-und-architektur-tempel-saeulen-viele-steine-und-moderne-badezimmer/frage/in-stein-gemeisselte-schoenheit.html?ut1=7&ht=3

https://de.wikipedia.org/wiki/Antikes_Griechenland

https://www.lernhelfer.de/schuelerlexikon/kunst/artikel/die-griechische-plastik

https://de.wikipedia.org/wiki/Griechische_Kunst

Bilder:

Bild 1

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