Kimko bloggt

Kimko: Das Kunstprofil intermediale Kommunikation in Baden- Württemberg

Werbung am Beispiel von Casting Crème Gloss

Wir sind von Werbung umgeben, jeden Tag: Beim Radio hören, beim Kino Besuch, beim Bus fahren…. Sogar nur ein kurzer Blick auf den Kugelschreiber genügt, dass Werbung uns erreicht.

Doch was haben die Werbedesigner beachtet, damit uns die Werbung anspricht, und wir ihr Produkt kaufen wollen?

Wir, zwei Kimkoschülerinnen vom FSG Marbach sind dieser Frage auf den Grund gegangen, und haben dabei erstaunliche und überraschende Erfahrungen gemacht, die wir gerne mit euch teilen wollen.

Wir wollen versuchen, euch das am Beispiel der CASTING CRÈME GLOSS Werbung von LÓRÉAL PARIS mit Lena Meyer – Landrut zu verdeutlichen.

Bitte schaute euch dafür erst einmal diesen Link an.

https://www.youtube.com/watch?v=b-bVFrQOQXc

Wenn man sich den Werbespot genauer anschaut, sieht man, dass die Werbedesigner nichts dem Zufall überlassen, und viele Gedanken und Mühe hineingesteckt haben.

Was uns alles aufgefallen ist:

Es läuft fröhliche Musik im Hintergrund

1. Lena hat eine positive Ausstrahlung, lächelt die ganze Zeit und wirkt sehr sympathisch bzw. lässig.

→Man sieht an ihren glänzenden Haaren, die sich im Licht reflektieren, dass sie das Produkt benutzt hat und begeistert sich von Anfang an für das Produk

2. Es wird gleich für mehrere Produkte von L´ORÉAL PARIS geworben.

3.Die Haare werden mit Haarspray, künstlichen Locken und Volumenspray komplett perfektioniert und vor jedem Dreh durchgekämmt. Es wird darauf geachtet, dass wirklich jedes Haar an der richtigen Stelle sitzt.

4.Klamotten, Make – Up und Ort passen sich dem Produkt an.

Beispiele:

  • Motorsäge → Wald
  • Kosmetikartikel → Badezimmer
  1. Sehr unnatürliche und helle Beleuchtung.
  2. Direktes Ansprechen von Zuschauern mit „Hey Mädels“ und „ Wir“.
  3. Die Stimmen sind sehr angenehm zum Anhören, vor allem die Männerstimme.
  4. Die Farben des Hintergrunds passen sich an Lena an (z. B. Passt sich das lila Kissen auf Lenas Drehstuhl am Anfang an den lila Tisch und die lila Glasscheibe an und das weiße Kleid ist in der selben Farbe wie die weiße Wand).
  5. Es gibt einen Slogan, der nach jeder Werbung wiederholt wird, und so im Gedächtnis bleibt.L´ORÉAL PARIS schreibt selbst über seinen Slogan „Weil Sie es sich wert sind“:

Der Slogan von L’ORÉAL PARIS drückt eine einzigartige Vision von Schönheit in Worten aus, die stark, einprägsam und dennoch einfach sind. Es spricht Frauen jeder Nationalität und jeden Alters an und ermutigt sie dazu, mehr Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen zu haben.

(Zitat: http://www.loreal-paris.de/die-marke/die-erfolgsstory.aspx)

Die Making – of -Videos bestätigen die oben aufgelisteten Punkte.

Making – of Videos:

https://www.youtube.com/watch?v=GA1H3ElQU7M

https://www.youtube.com/watch?v=AwoaFiPHQPk

L´ORÉAL PARIS benutzt für seine Produktwerbung Beautyretuschen. Hier sieht man zwei typische Beispiele von Beautyretuschen die mit Photoshop bearbeitet wurden.

photo beauty

Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk von Anna Linux ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.
Über diese Lizenz hinausgehende Erlaubnisse können Sie unter diesem Link erhalten.

blog photo

Creative Commons Lizenzvertrag
Dieses Werk von Zach ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung 4.0 International Lizenz.

Diese Bilder sind nicht von L´ORÉAL PARIS, das macht aber kaum einen Unterschied, da Beautyretuschen immer auf das Gleiche hinauslaufen: Gut aussehen und das Beste aus sich herausholen. Sie verändern die Hautfarbe, ändern die Beleuchtung, schminken, machen die Personen dünner und radieren Hautunreinheiten. Die Wirkung dieser Fotoretuschen und den benutzten Kosmetikartikeln ist, dass man genauso schöne Haare haben möchte, wie Lena Meyer – Landrut. Das soll bewirken, dass man das Produkt kauft.

Wir hoffen, dass ihr einen kleinen Blick hinter die Kulissen der Werbung werfen konntet und erkannt habt, was die Werbedesigner tun, damit uns die Werbung anspricht, und wir das Produkt kaufen.

Autor: CB und HZ (Schülerinnen)

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Über Kimko bloggt

Kimko ist die Abkürzung für das "Kunstprofil Intermediale Kommunikation", das wir am Friedrich-Schiller Gymnasium in Marbach a. N. entwickelt haben und seit September 2013 mit den Inhalten Bildende Kunst, Tanz, Theater, Medien & Wahrnehmungspsychologie unterrichten. Unsere Formel: Kimko = (ästhetisch-kulturelle Bildung + Medienanwendung) x Projektunterricht. Weitere Infos gibt es auf unserer Schulhomepage http://www.fsg-marbach.de/index.php?id=299

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am August 12, 2015 von in aus dem Schulalltag..., Kl. 8 2014/15, Medien, Sonstiges, Wahrnehmung, Werbung und getaggt mit , , , , , .

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