Kimko bloggt

Kimko: Das Kunstprofil intermediale Kommunikation in Baden- Württemberg

Wie man einen künstlerischen Prozess sichtbar macht

Hey Leute!

Wir Achtklässler haben vor einiger Zeit mit unsrem ersten Photoshop-Projekt begonnen, in dem es darum geht, sich in eine selbst erstellte Fantasiewelt einzufügen. Dabei hatten wir von Anfang an freie Wahl, wie wir diese Welt erschaffen, wo wir uns in das Bild hineinfügen, was wir dabei anhaben etc. Jedoch war wichtig, dass wir uns von jedem Entscheidungsschritt, vom ersten bis zum letzten, Notizen machen, damit man diese zu einem Projekttagebuch zusammenfassen kann.

Im Projekttagebuch sollte eine Begründung zur Wahl des Hintergrundes zu finden sein, außerdem müssen die Entscheidungsschritte nachvollziehbar dargestellt werden, und am Ende sollte man eine Reflexion zum Projekt schreiben, wo man nochmal alles überdenkt und seine neuen Erfahrungen aufschreibt, die man beim Projekt gemacht hat.

Damit dieses Tagebuch am Ende auch möglichst schön aussieht, wird diesmal außerdem verlangt, es in Form eines Leporellos zu basteln. Das ist ein langer Papier- oder Pappstreifen, den man ziehharmonika-artig zusammenfaltet, so dass ein aufklappbares Heftchen entsteht. Aus diesem sollte man dann am Ende den künstlerischen Arbeitsprozess herauslesen und gut nachvollziehen können, welche Entscheidungsschritte zum Endergebnis geführt haben.

Doch was ist ein künstlerischer Prozess überhaupt?

Es gibt viele verschiedene Phasenmodelle zu dem Thema „künstlerischer Prozess“, die, wie der Name schon sagt, alle versuchen, den Prozess, den man beim Erschaffen eines Bildes (oder etwas anderem Kreativen) durchmacht, in verschiedene Phasen einzuteilen. Ein berühmtes ist das „Vier-Phasen-Modell“ von Graham Wallas, welcher kreatives Denken in diese Schritte einteilt:

* Phase der Präparation (Vorbereitung): Das Problem wird als solches erkannt.

* Phase der Inkubation: Man glaubt, nie eine Lösung zu finden, und fühlt sich schlecht.

* Phase der Illumination: der Geistesblitz

* Phase der Verifikation: Prüfung der Machbarkeit und Umsetzung

Also, sich genau mit jedem Entwicklungsschritt auseinanderzusetzen und diesen aufzuschreiben, hilft einem dabei, seinen künstlerischen Prozess bewusst zu machen, das Ergebnis reflektieren zu können und aus falschen Entscheidungen im Nachhinein zu lernen.

Autorin: IO (Schülerin)

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Über Kimko bloggt

Kimko ist die Abkürzung für das "Kunstprofil Intermediale Kommunikation", das wir am Friedrich-Schiller Gymnasium in Marbach a. N. entwickelt haben und seit September 2013 mit den Inhalten Bildende Kunst, Tanz, Theater, Medien & Wahrnehmungspsychologie unterrichten. Unsere Formel: Kimko = (ästhetisch-kulturelle Bildung + Medienanwendung) x Projektunterricht. Weitere Infos gibt es auf unserer Schulhomepage http://www.fsg-marbach.de/index.php?id=299

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Juni 21, 2015 von in aus dem Schulalltag..., Kl. 8 2014/15, Projekte und getaggt mit , , , , .

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