Kimko bloggt

Kimko: Das Kunstprofil intermediale Kommunikation in Baden- Württemberg

Theatrale Mittel

Liebe Leser,

Luisa Theatrale mittelich möchte euch etwas über die theatralen Mittel im Theater erzählen. Ich werde euch erklären auf was man im Theater achten muss, um ein gutes Theaterstück zu kreieren. Die theatralen Mittel helfen einem Zuschauer, zu erkennen was in einem Theater vor sich geht (z.B: Gefühle, Alter der Person,…). Diese Mittel werden in zwei Teile gegliedert.

Der eine Teil ist schauspielbezogen. Die Tätigkeit des Schauspielers wird hier genannt. Hierzu gehören:

  • Sprache: Wie der Name schon sagt, verwendet der Schauspieler die Alltagssprache. Hier können durch verschiedene Tonhöhen (Gefühle etc.) ausgedrückt werden. Allerdings kann Sprache auch in Schrift vorkommen, wie z.B: als Schilder. Die Sprache vermittelt Inhalt und Stimmung. Dadurch kann man Rückschlüsse auf Alter, Geschlecht usw. ziehen.
  • Mimik: Durch die Gesichtszüge, die ein Mensch besitzt, können Gefühle und Emotionen rüber gebracht werden.
  • Gestik: Hier ist die Körperlichkeit des Schauspielers sehr wichtig. Die Gestik soll ein Gefühl noch stärker übermitteln. Eine geballte Faust ist zum Beispiel in einem Streit ein Zeichen der Wut.
  • Proxemik: Mit Proxemik ist die Bewegung auf der Bühne gemeint. Zum einem ist damit der Abstand zweier Personen auf der Bühne gemeint, zum andern die Bewegung durch den Raum.

Der andere Teil ist raumbezogen. Hier ist die äußere Erscheinung des Schauspielers entscheidend,

  • Maske: Hierzu gehört das natürliche Aussehen des Schauspielers ( hat er eine lange oder kurze Nase, …). Hier besteht natürlich schon ein Zusammenhang zwischen äußerer Gestalt und Charakter. Aber hierzu zählt auch die Bemalung durch Schminke und die starre Maske.
  • Frisur: Natürliche Haare oder Perücke zählen zur Frisur. Aus der Frisur kann man z.B: den sozialen Status erkennen.
  • Kostüm: Durch das Kostüm machen wir die Rolle eine Person nur durch das Äußere erkennbar. Ein Arzt trägt z.B: einen weißen Kittel. Das Kostüm kann aber darüber hinaus auch Informationen über die soziale Schicht, Alter einer Rolle, Zeitalter des Stückes, Gruppenzusammengehörigkeiten usw. geben.

Jetzt wisst ihr die wichtigsten Aspekte die man beim Theaterspiel braucht um ein Stück gut rüberzubringen.

Quelle: Erika Fischer -Lichte:  Semiotik des Theaters 1. Das System der theatralischen Zeichen, Gunter Narr Verlag, 1988

Autor: Dtr (Schülerin)

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Über Kimko bloggt

Kimko ist die Abkürzung für das "Kunstprofil Intermediale Kommunikation", das wir am Friedrich-Schiller Gymnasium in Marbach a. N. entwickelt haben und seit September 2013 mit den Inhalten Bildende Kunst, Tanz, Theater, Medien & Wahrnehmungspsychologie unterrichten. Unsere Formel: Kimko = (ästhetisch-kulturelle Bildung + Medienanwendung) x Projektunterricht. Weitere Infos gibt es auf unserer Schulhomepage http://www.fsg-marbach.de/index.php?id=299

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Januar 20, 2015 von in aus dem Schulalltag..., Kl. 9 2014/15, Theater und getaggt mit , , , , , .

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