Kimko bloggt

Kimko: Das Kunstprofil intermediale Kommunikation in Baden- Württemberg

Das Drehbuch

Was haben Nicole Armbruster, Jay Cocks, Christopher Nolan und Oskar Preisträger Spike Jonze gemeinsam?

Sie alle spielen immer eine wichtige Rolle bei der Entstehung eines Filmes. Jedoch sind sie, die Personen, die am wenigsten Ansehen für ihre Arbeit bekommen.

Sie alle schreiben Drehbücher!

Und, was muss man beim Drehbuchschreiben beachten?

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Ein Drehbuch ist in Szenen unterteilt. Es beschreibt den Verlauf einer Filmhandlung und macht Angaben zu Requisiten, Kostümen, Geräuschen, Licht und Farben.

Die Szenen sind unterschiedlich lang – manche einige Seiten, andere wenige Zeilen. Dies verleiht dem Drehbuch einen Rhythmus – es wirkt nicht eintönig. Eine geschriebene Seite im Drehbuch entspricht einer Minute im Film. Mit einer räumlichen bzw. zeitlichen Veränderung beginnt immer eine neue Szene.

Jede Szene beginnt mit ihrer Überschrift. Diese enthält immer die Informationen ob eine Handlung innen (INN) oder außen (AUSS), an welchem Ort und zu welcher Tageszeit spielt. Unter der Überschrift wird die Handlung ausschließlich im Präsens beschrieben.

In einem Dialog steht der Name der Figur 9 cm vom linken Rand entfernt. Eine Zeile darunter beginnt dann der Dialog mit 6 cm Abstand vom linken und rechten Rand.

Jede Szene in sich hat einen Anfang, eine Mitte und ein Ende. Sie werden oft nicht vollständig wiedergegeben, sondern beginnen später oder enden früher, wenn es für das Verständnis der Szene nicht nötig ist.

Szenen, die wortlos sind, haben oft eine stärkere Wirkung auf den Zuschauer als Szenen mit langen Dialogen. Daher wird dieses Stilmittel häufig verwendet. Außerdem hat der Autor die Wahl, ob er eine Rückblende oder Gedanken verwenden möchte.

Also, wenn du das nächste Mal einen Film schaust, überlege welche Arbeit dahinter steckt aus einer einfachen Geschichte ein fertiges Drehbuch zu schreiben. Und, was der Drehbuchautor alles beachten muss, damit der Film stimmig ist und eine Handlungslinie hat. Wegen seiner Arbeit, finde ich, sollten wir den Drehbuchautoren mehr Beachtung schenken.

Autor: EG (Schüler)

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Über Kimko bloggt

Kimko ist die Abkürzung für das "Kunstprofil Intermediale Kommunikation", das wir am Friedrich-Schiller Gymnasium in Marbach a. N. entwickelt haben und seit September 2013 mit den Inhalten Bildende Kunst, Tanz, Theater, Medien & Wahrnehmungspsychologie unterrichten. Unsere Formel: Kimko = (ästhetisch-kulturelle Bildung + Medienanwendung) x Projektunterricht. Weitere Infos gibt es auf unserer Schulhomepage http://www.fsg-marbach.de/index.php?id=299

4 Kommentare zu “Das Drehbuch

  1. Andreas Vogt
    Dezember 20, 2014

    Drehbücher sind sehr interessant, habe zusammen mit meiner Klasse letztes Jahr einen Film gedreht und dafür auch ein ca. 15 Seitiges Drehbuch verfasst. Umso besser das Drehbuch umso besser ist später der fertige Film!

    • Kimko bloggt
      Dezember 20, 2014

      na, dann lass uns das Ergebnis doch mal sehen, gibt es einen Link?
      liebe Grüße

      • Andreas Vogt
        Dezember 20, 2014

        kann ich euch gerne raussuchen. Ich schreib euch dann eine Nachricht!
        Viele Grüße, Andreas

  2. Wortman
    Dezember 20, 2014

    Der Drehbuchautor schreibt nur das Drehbuch. Der Produzent, der Kameramann und der Regisseur machen letztendlich den eigentlichen Film. 😉

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am Dezember 20, 2014 von in aus dem Schulalltag..., Kl. 9 2014/15 und getaggt mit , , .

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