Kimko bloggt

Kimko: Das Kunstprofil intermediale Kommunikation in Baden- Württemberg

Educamp Berlin 2013 Lernlab

Die Herbstferien in Ba-Wü lagen günstig um das Educamp Berlin 2013 tatsächlich zu besuchen. Das heutige LernLab war ein organisatorische Herausforderung, die Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule hat Räume, Schüler und Begleitlehrer zur Verfügung gestellt und die Educamp- Lehrer bzw. Workshopleiter haben einen Tag den Unterricht übernommen. Beim Rundgang durch die Klassenzimmer bot sich eine beeindruckende Mischung aus  Tüflter-Workshops, Blog-Sound-Wiki-Werkstätten und allerlei Anregungen für die Schüler, sich mit Medien, Lernen 2.0, Hard- und Software auseinanderzusetzen.

Workshop von edu gaming Kelvin Autenrieth

Workshop von mediale Pfade (Daniel Seitz/Kelvin Autenrieth)

Fazit des Tages in der darauffolgenden Diskussion: Endlich arbeitet man mit der Schule auf den Geräten, die man sonst den ganzen Tag benutzt.

Dennoch- es wird eine wichtige Aufgabe der Medienlehrer, die Arbeitsgeräte nicht nur technisch einzusetzen sondern darüber hinaus einen Weg zu finden, den  Inhalt und das Ziel der jeweiligen Unterrichtsschwerpunkte nach wie vor im Blick zu behalten und anspruchsvoll und qualitativ hochwertig zu gestalten.

Dank dem Educamp sind jedenfalls neue Ideen für Unterrichtseinheiten am brodeln und ich nehme die Bestätigung mit, dass wir am FSG im Bereich Medienbildung noch einiges zu tun haben und der Kimko-Unterricht schon mal in eine gute Richtung losgeht.

Auf der Rückreise nach Stuttgart habe ich die Anregungen des anschließenden Podiums zum Thema „Tablets für alle! Wie führt man Endgeräte in die Schule ein…“  weitergedacht.

Laut einem Publikumsbeitrag ist es bei der Einführung von Tabletklassen (im Fall einer Finanzierung durch die Eltern) für eine Schule verpflichtend, pro Klasse mindestens 3 Geräte für Schüler aus finanziell schwachen Elternhäuser bereitzuhalten. Da von finanzpolitischer Seite dafür keine Gelder vorgesehen sind, entsteht für manche gewillte Schulen ein Finanzierungsproblem der Tabletklasse. Selbes Problem beim Einsatz von Handys als Arbeitsmittel –auch hier kann an manchen Schulen nicht davon ausgegangen werden, dass Kinder beispielsweise Smartphones besitzen, die den Anforderungen des Unterrichts entsprechen.

Lösungsvorschlag: Wieso nicht an den Schulen Sammelstellen für (aus)gebrauchte Tablets und Smartphones einrichten, die z.B. in mobilen 5er-Paketen die Bring-your-own-device- Unterrichtsstunden ergänzen können bzw. als Dauerleihgabe an Schüler ausgegeben werden können. Denn mal ehrlich, statt das Smartphone der vorletzten Generation im Schrank aufzubewahren könnte man es so guten Gewissens  für einen sinnvolleren Einsatz spenden. (Man denke die Idee 5 Jahre weiter, wo dann mit Sicherheit die zweite Generation Tablets im Umlauf ist).

Autor: Abl (Lehrer)

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Über Kimko bloggt

Kimko ist die Abkürzung für das "Kunstprofil Intermediale Kommunikation", das wir am Friedrich-Schiller Gymnasium in Marbach a. N. entwickelt haben und seit September 2013 mit den Inhalten Bildende Kunst, Tanz, Theater, Medien & Wahrnehmungspsychologie unterrichten. Unsere Formel: Kimko = (ästhetisch-kulturelle Bildung + Medienanwendung) x Projektunterricht. Weitere Infos gibt es auf unserer Schulhomepage http://www.fsg-marbach.de/index.php?id=299

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Dieser Eintrag wurde veröffentlicht am November 1, 2013 von in Hardware, Kimko-Lehrer bloggen, Medien, Sonstiges und getaggt mit , , , .

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